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HSG Siebengebirge gewinnt Oberligaderby in Niederpleis |
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Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 12:47 Uhr |
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Von Jörn Kozel
Die gut 300 Zuschauer im Rhein-Sieg-Gymnasium sahen im Handball-Oberligaderby zwischen der HSG Niederpleis/St. Augustin und der HSG Siebengebirge-Thomasberg einen verdienten 25:31 (12:17)-Sieg der über weite Strecken spielbestimmenden Gäste.

Kaum ein Durchkommen gab es für Alexander Busche (Niederpleis/rechts) gegen die Siebengebirgler um Oliver Schulz. Foto: Horst Müller
Gästetrainer Lars Degenhardt verordnete dem Niederpleiser Hauptwerfer Jan-Heiner Lück sowie Spielgestalter Pascal Schiewe eine kurze Deckung, um den Spielfluss der Niederpleiser zu unterbinden. Davon zunächst unbeeindruckt, legten die Hausherren bis zum 3:2 immer ein Tor vor.
In der Folge konnten sich die Gäste, begünstigt durch Abstimmungsprobleme in der Niederpleiser Defensive, auf 7:3 absetzen. Die Mannschaft von Trainer Keno Knittel blieb jedoch dran und verkürzte auf 8:9. "Leider haben wir ab diesem Zeitpunkt zu viele technische Fehler im Ballvortrag und im gebunden Spiel produziert. Siebengebirge hat das gnadenlos mit Kontern bestraft", musste Knittel mit ansehen, wie Siebengebirge sich über den 17:12-Pausenstand auf 20:13 absetzen konnte.
Kurzzeitig keimte dann noch einmal Hoffnung auf, als Niederpleis - angeführt von Pascal Schiewe - binnen fünf Minuten auf 20:23 verkürzen konnte. "Das war noch einmal eine kritische Phase. Wir haben Niederpleis aber durch unsere aggressive und bewegliche Deckung zu Fehlern gezwungen", ließ Degenhardt darüberhinaus Pascal Schiewe abermals in Manndeckung nehmen. Erneut nutzte Siebengebirge die Fehler der Gastgeber aus und konnte sich entscheidend auf 28:21 absetzen.
"Die Niederlage war verdient. Ich bin mit der Einstellung grundsätzlich einverstanden gewesen. Mich ärgert aber, dass wir wie im Hinspiel zu viele Ausfälle gehabt haben. Wenn nicht alle Spieler ihre Leistung abrufen, reicht das gegen Siebengebirge einfach nicht", brachte Knittel die Problematik seiner Mannschaft auf den Punkt.
Im Lager der Gäste überwog die Freude über den Derbyerfolg. "Es war klar, dass die Zuschauer hier keinen Handballleckerbissen zu sehen bekommen. Meine Mannschaft hat aber wie in der Hinrunde die kritischen Phasen gut überstanden, weil sie den Kampf angenommen hat. Das war entscheidend", sagte Degenhardt.
HSG Niederpleis/St. Augustin: Kierdorf, Dahs (beide Tor), Sommershof, Wittig Alexander Busche (4 Tore), Lehnert (2), Burkowski, Bredehorst (2), Lück (7/4), Gnech, Schiewe (6), Proske (1), Heinrich (1), Zimmermann (2).
HSG Siebengebirge-Thomasberg: Rieder, Adeyemi (beide Tor), Gaida (7 Tore), Heldmann, Grunwald (4), Korb, Meiling (3), Naji (7/4), Nitschkowski (4), Edgar Schulz (2), Oliver Schulz (2), Zächerl, Lüttschwager (2).
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Die DRITTE gegen Kuchenheim |
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Dienstag, den 24. Januar 2012 um 14:26 Uhr |
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Die Rückkehr
Es war einmal vor ganz langer Zeit, so fangen viele Geschichten an, aber hier trifft es ausnahmsweise mal zu. Wir, bedeutet die III. Mannschaft, begaben uns am Samstagabend nach Kuchenheim in die Peter Weber Halle. Eine Halle mit jahrelanger Tradition von einem Sportverein, der eine ebensolche Tradition hat. Eine Halle, in der legendäre Spiele zwischen dem TuS Niederpleis und dem TV Kuchenheim stattgefunden haben. Eine Halle, in der eine Frau, vor fast 40 Jahren, fast eine Fehlgeburt während eines wahren Handballkrimis zwischen Kuchenheim und Niederpleis hatte (so wurde es mir von vielen Personen überliefert). Eine Halle, die dann aufgrund von Asbestbefall über Jahre renoviert wurde und jetzt in unnachahmlichen Pracht wieder daher kam. Einfach nur SAU Kalt, aber die Sanitären Anlagen sind echt gut. Kai kann das bestätigen. Doch nun zum Spiel. Wir starteten ohne 6 Feldspieler hatten aber dennoch insgesamt 10 Feldspieler und 2 Torleute zur Auswahl. Torleute, gutes Thema. Wir hatten ja kleines ... Müller im Tor. Unnachahmlich mit welcher Gelassenheit er die 60 Minuten über sich ergehen ließ. In der ersten Halbzeit gerade mal 6 Tore kassiert, sorry nur 5 da ein Siebenmeter, und für die Gegner eine schier unüberwindbare Hürde. Ab der 9 ten Minute, beim Spielstand von 3:3, vernagelte er unser Tor auf dass es den Kuchenheimern die Sprache verschlug. Nun ja, nicht allen, aber jedenfalls den meisten. Dann folgte die Situation des Spiels: Wir machten vorne ein Tor, Kai kam zu mir auf die Bank um das taktische Mittel der vorgetäuschten, nein nicht Ejakulation, sondern Unterzahl zu praktizieren und als Kai vergeblich versuchte an den Ball zu kommen, kam der Pfiff der ansonsten recht ordentlichen Schiris, denn lt. Regel Nr. 4 in Verbindung mit Nr. 7 sei dieses Verhalten verboten. Oh, war nicht nur mir neu, aber egal. Pfiff ist Pfiff und das Spiel ging weiter, ohne Strafe, was für eine sinnfreie Regel, keine Strafe? Was soll sowas und warum kennt niemand diese Regel? Tja, wie man erkennt, schweife ich ab, da das Spiel schon zur Halbzeit mit 11 Toren Führung gewonnen war. Die Tore, die machte fast jeder, der aufs Tor warf. Also alle, ja, wirklich alle, alle, nein nicht alle, da einer nicht spielte und somit auch kein Tor werfen konnte und die Torhüter waren auch zu faul, mal nach vorne zu laufen und ein Tor zu machen, quatsch, einer spielte ja gar nicht, von den Torleuten. Was soll´s, das Spiel war gelaufen. Wir hatten gewonnen. Es spielten: Kleines .... Müller, Jens Kurenbach, Daniel Zimmermann, David Stein, Dennis Siebert, Patrik Dorn, Kai Eberts, Severin Schäfer, Jörg Grabowski, Lukas Pieschel, nur kurz Pascal Breker & ich, nein ich nicht, oder doch, nein, eher nich
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Hunde die Bellen, beißen nicht? |
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Dienstag, den 24. Januar 2012 um 14:25 Uhr |
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Hunde die Bellen, beißen nicht? Mein vierter und letzter Versuch, die Schmach vom Sonntag im Spiel gegen Hangelar schriftlich zu verarbeiten. Die anderen habe ich entsorgt. Denke war auch besser so. Ich mache es auch ungewohnt kurz. Nach dem zwischenstand von 3:0 in der vierten Minute verloren wir den Faden. Diesen fanden wir wieder bis zur 12ten Minute und einem Spielstand von 8:4. Dann riss er vollends, der verdammte Faden, und wir verloren mit 22:25. Reißen ist ein gutes Synonym für die Spielweise von Hangelar. Allem voran den sehr fairen (ACHTUNG: Satire) Sportkameraden Jadranko & Hausmeister Krause sowie dem überaus sympathischen Übungsleiterkollegen, Heinz B., einen großen Dank aufgrund des sehr fairen Spiels. Hut ab vor solchen EX - Profis, die uns allen gezeigt haben, wie man gewinnt: Mit Unfairness, überzogener Härte sowie einem unwürdigem Verhalten gegenüber den Zeitnehmern und Schiedsrichtern und das vor einer solchen Kulisse! Fast 100 Mann im Spitzenspiel der 1. Kreisklasse, Respekt, für diesen Dienst an unserer Sportart, Hangelar. Wie soll ich mir sonst erklären, dass ein eingesprungener Bodycheck in den 6 Meter Raum des überaus fairen Jadranko von ihm als "Stürmerfoul" deklariert wurde und von den Schiedsrichtern NUR mit 2 Minuten und ABWURF geahndet wurde? Tja, liegt wohl alles im Sinne des Betrachters, was Fairness und was Härte ist. Liegt auch im Auge des Betrachters, was das Benehmen auf der Bank so ausmacht. Ich darf mich in dieser Situation auch nicht ausnehmen. Auch mein Verhalten auf der Bank war nicht sonderlich in Ordnung, zumindest das Verhalten nach den 1 oder 2 DUTZEND an uns begangenen Fouls, die leider nicht immer von den Schiedsrichtern geahndet wurden. Nichts desto trotz haben alleine wir das Spiel verloren, durch Unkonzentriertheit und mangelnden Abschlusswillen. Pech gehabt aber dennoch Kopf hoch. Es spielten: Müller, Kurenbach im Tor, Emonds, Mattijhssen, Platz, Schäfer, Scholz, Zimmermann, Grabowski, Eberts, Staszyk, Dorn, Stein, Thomas |
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Weiden II - beinah, beinah hätt´ mer se jeputzt |
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Sonntag, den 22. Januar 2012 um 22:36 Uhr |
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Weidener TV II - HSG Niederpleis Sankt Augustin II – 24:21 (13:8)
Nach dem ersten Sieg im Jahr 2012 im Heimspiel gegen Merkstein fuhr die 2. Herren mit einigen Erwartungen nach Weiden, auch wenn klar war dass es sicherlich ein schweres Spiel werden würde, hat doch Weiden zuvor mit einem Sieg in Birkesdorf aufhorchen lassen. Der Beginn des Spiels erinnerte irgendwie an das Spiel Deutschland-Serbien. Unsere 2. ist irgendwie gar nicht ins Spiel gekommen, nichts lief zusammen und dann kam noch Pech dazu. Der Gegner konnte dies jedoch nicht wirklich ausnutzen und so stand es nach 8 Minuten 1:1. Ab der 10. Minute haben beide Mannschaften dann so langsam ihre Chancen genutzt, es blieb aber ein insgesamt torarmes Spiel in dem Weiden die ein oder andere Chance mehr genutzt und Fehler weniger gemacht hat und so stand es zur Halbzeit 13:8. Der eh schon durch die Abgänge und Ausfälle ausgedünnte Kader wurde leider noch durch eine weitere leichte Verletzung von Yannik Lang weiter geschwächt. Die Jungs haben sich aber nicht aufgegeben und in der 2. Halbzeit konnte Tor um Tor verkürzt werden. Frank Kurenbach im Tor hat auch einige Weidener Würfe entschärfen können. Die Belohnung für die kämpferisch gute Einstellung kam in der 55. Minute, als unsere 2. dann zum 21:21 ausgleichen konnte. Weiden war sichtlich geschockt und wie es immer so schön heißt – „an der Körpersprache konnte man erkennen dass die 2. nun eigentlich nun das Spiel in der Hand hatte“ Aber anders als in der Vorwoche gegen Merkstein ging Weiden dann wieder mit 22:21 in Führung und nach 57:45 Minuten konnte unsere 2. einen 7 Meter nicht nutzen. Weiden wiederum hat im Gegenzug getroffen und in der verbleibenden Minute konnte der Rückstand dann nicht mehr aufgeholt werden. So ging das Spiel mit 24:21 verloren. In der kommenden Woche steht nun das Auswärtsspiel beim Tabellenletzten TV Roetgen an und unsere 2. Herren soll nicht die Mannschaft sein, gegen die Roetgen seine ersten Punkte einfährt, also Jungs, an die Leistung der 2. Halbzeit in Weiden anknüpfen!
Torschützen der HSG Niederpleis Sankt Augustin 2. Herren: Kurenbach, Sohl (beide Tor), Junghans stattliche 11 Tore, Maly (4/1), Neusser 3, Lang (2/2), Schwarz 1, Struzik, Stöckmann, Broer, Vetter |
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